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Tipps für einen erfolgreichen Website Relaunch

By 10. Juni 2019 No Comments
website relaunch

Ein Website Relauch hört sich im ersten Augenblick recht leicht an – allerdings kann dieses Projekt so manchem Verantwortlichen aus dem Marketing viele Falten auf die Stirn treiben. Die gesamten Inhalte, wie zum Beispiel Texte, Bilder und auch Grafiken, die man zunächst organisieren, strukturieren und sowie auch neu präsentieren muss, erfordern eine sehr intensive Vorbereitung. Dazu gibt es noch weitere etliche Punkte, wie die Struktur, Usability, Navigation, Usability und vieles mehr, was es zu beachten gibt. Dazu kommen meistens noch technische Hürden sowie Deadlines, die man unbedingt einhalten muss. In den folgenden Artikeln gibt es weitere Tipps, die für einen erfolgreichen Relaunch helfen können.

Was kann bei einem Web-Relaunch alles passieren?

Häufig kommt es im Rahmen von einem Relaunch auch zu unberücksichtigten Themen, wie zum Beispiel die Nutzerzentrierung sowie auch die Suchmaschinenoptimierung (SEO). So können als Effekt die Google-Rankings nach einem Relaunch abfallen, was unter anderem zu starken Umsatzeinbrüchen von teilweise über 70 Prozent führen kann. Von daher sollte man gerade diesem Thema sowie auch anderen sehr viel Aufmerksamkeit schenken:

  • Ein Website Relauch geht meistens dann immer schief, wenn man als Verantwortlicher zu schnell, zu viel und auf einmal haben möchte. So soll ein neues Content-Management-System, ein neues Design, überarbeitete Inhalte, eine neue Domain-URL und weiteres auf einmal geändert werden. Allerdings kann hierbei die Gefahr sehr groß sein, dass den Kunden, Google und Nutzern diese neue Veränderung unter Umständen gar nicht gefällt.
  • Oftmals besteht die Meinung, dass ein Webseiten-Relaunch keine allzu große Angelegenheit wird, was leider absolut falsch ist. Wenn man sich im Vorfeld damit beschäftigt, wird man schnell merken, dass sehr viel Arbeit dahinter steckt. Wenn man den Relaunch einem IT-Dienstleister übergibt, der wiederum das Projekt umsetzen soll, wird man schnell feststellen, dass sich IT- Agenturen in der Regel nur auf die Programmierung konzentrieren.
  • In der Regel fehlt diesen Agenturen ein hochspezialisiertes Expertenwissen rund um das Thema SEO, Content, Veredelung und Optimierung. Hierbei sollte man idealerweise bei dem Relaunch-Projekt sehr genau vorgegeben, wo und wie das Thema SEO berücksichtigt werden muss und welche Maßnahmen in Form von Struktur, IT und Content umgesetzt werden sollen.

Planung der einzelnen Web-Relaunch Phasen

Eine gute Planung ist also das sogenannte A und O eines optimalen Relaunchs. Das bedeutet wiederum, bei der Planung der wichtigen Inhalte, wie zum Beispiel SEO, Webanalytics, Testing, Content-Planung und die gesamte Aufbereitung gleich von Beginn an mit einzubeziehen. Folglich bedeutet das auch, ausreichend Zeit für eine abschließende Kontrolle sowie genügend Ressourcen für eine Umsetzung der entsprechend resultierenden Maßnahmen mit einzuplanen. Auch wenn das seine Zeit dauert, sparen sich nahezu alle Beteiligten sehr viel Nacharbeit.

Mit einem Projektplan für den Web-Relaunch

Je besser man einen Webseiten-Relaunch plant, desto perfekter wird auch das Projekt am Ende ablaufen. Der Projektplan selbst sollte sämtliche Aufgaben beinhalten, die notwendig sind. Hierbei ist es sehr wichtig, jeder verantwortlichen Person die Aufgaben mit einer Frist zuzuordnen. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass gewisse Aufgaben erst bearbeitet werden können, wenn wiederum andere Aufgaben erledigt wurden. So kann zum Beispiel ein Texter erst dann loslegen, wenn er die entsprechenden Briefings sowie auch Keyword-Analysen bekommen hat. In solchen Fällen sollte man in der Planung einige Tage als Puffer mit einbauen, sodass sich dabei nicht der komplette Zeitplan verschiebt, wenn ein einzelner Task plötzlich in Verzug gerät. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass bei einem Relaunch kein Ei einem anderen gleicht. So sollte man die Relaunch-Vorlage als eine erste Basis für eine gesamte Planung nutzen. Sofern man eher weniger Erfahrung hat und vieles auch noch Neuland ist, sollte man einen Experten mit zu Rate ziehen. Dieser kann das Relaunch-Projekt mit begleiten und auch bei wichtigen Entscheidungen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Worauf sollte man genau achten?

Ein Webauftritt von einem Unternehmen ist die Visitenkarte, ein virtueller Berater sowie ein digitales Geschäft zugleich. Wie bei einem echten Geschäft ist dabei oberste Prämisse, den Laden so aufzubauen, dass

  • der Kunde findet, was er auch sucht
  • der Besucher durch Gestaltung und Aufbau begeistert wird
  • viele Bestandskunden und neue Interessenten mit einer guten Auffindbarkeit, einer schnellen Erreichbarkeit, hervorragenden Beratung sowie tollen Inhalten begeistert werden

Die Basis für einen Website Relauch: Benchmark zum Wettbewerb stärken

Damit die neue Webseite auch die Mitbewerber überholt, kann dabei ein digitales Marketing-Benchmark gerade am Start sehr sinnvoll sein. Dabei wird eine komplette digitale Kommunikation mit dem gesamten Wettbewerb verglichen. Mit einer Reifegradbestimmung eines digitalen Marketings erfährt man, wie und wo genau man die Konkurrenten mit dem neuen Webseitenauftritt überholen kann. Die folgenden Analyseergebnisse aus einem entsprechenden digitalen Vergleich im Marketing-Wettbewerb zeigen, was in diesem Fall alles geprüft wird:

Auffindbarkeit

Welchen Wert haben die SEO-Rankings der Seite im Vergleich zu der Konkurrenz? Wo kann man Potenziale nutzen, um den Mitbewerber zu überholen?

Zugänglichkeit

Sehr schnelle Webseiten, die wiederum auf jedem Endgerät eine optimale Erfahrung bieten, werden von vielen Usern als sehr selbstverständlich erwartet. Eine Prüfung der Zugänglichkeit deckt dabei auf, wo ein neues digitales Geschäft entsprechend optimiert werden kann.

Attraktivität

Wie besonders ist die Webseite? Wie sehr funktioniert ein Zusammenspiel zwischen dem Text, dem Wording, der Bilderwelt, der Farben sowie der Struktur? Ein Benchmark in dem Bereich der Attraktivität bezüglich der Inhalte verrät, wie es wiederum die Tops der Branche machen und wie man die Erkenntnisse für eine neue Webseite nutzen kann.

Usability

Websites müssen definitiv friktionsfreie Erlebnisse liefern. Hierbei kommt eine User Experience mit in das Spiel. Mit neuen Tools prüft man eine Aufmerksamkeitssteuerung von den Designs und wie gut ein Nutzer sich auf der eigenen Seite zurechtfindet. Hieraus ergeben sich häufig sehr wichtige Anforderungen für eine Überarbeitung von dem Design sowie der Informationsarchitektur von einer neuen Website.

Nützlichkeit

Grundsätzlich spricht Google von einem Zeitalter eines Assistant Marketing. Dabei werden Inhalte zu einem Service und liefern somit nicht mehr eine einfache Werbeform. Aus diesem Grund hilft die Prüfung einer Nützlichkeit des Contents, genau dabei zu planen, wie stark bereits schon bestehende Funktionen und Inhalte im Rahmen von einem Relaunchs überarbeitet zu werden.

Glaubwürdigkeit

Der Mensch traut echten Empfehlungen von Familie und Freunden in der Regel immer noch am meisten. Auf einer digitalen Einkaufsstraße achtet der Nutzer sehr stark auf bestimmte Trust-Signale sowie auf Bewertungen zu entsprechenden Produkten, Webshops und Dienstleistern. Jedoch spielt auch die Aufbereitung von Informationen eine gewisse Rolle. Im Rahmen von dieser Prüfung werden gewisse Optimierungspotenziale für Trust-Signale identifiziert, um einen neuen Webauftritt nicht nur schöner ausschauen zu lassen, sondern ebenso auch vertrauenswürdig erscheint.

Was ist das Ziel für den Website-Relaunch?

Was hat das Unternehmen dazu gebracht, über einen Website-Relaunch nachzudenken? Gefällt der Geschäftsführung etwas nicht an der aktuellen Seite? Ist eine Technik der jetzigen Webpräsenz eventuell veraltet? Haben Kollegen und Mitarbeiter aus dem Unternehmen möglicherweise neue Anforderungen? Ganz egal, was ein neues Relaunch-Projekt in das Rollen gebracht hat – man hat jetzt die Chance, das Unternehmen sowie auch eine digitale Präsenz zu einem langfristigen Erfolg zu verhelfen. Wie so oft gilt im Online-Marketing: Ohne feste Ziele und ohne Erfolgsmessung. Bevor man mit einem Projekt-Relaunch loslegt, sollte einem klar sein, was man erreichen möchte.

Je genauer man seine Ziele definiert, umso besser kann man einen Erfolg kontrollieren.

Was möchte man erreichen?

Beispielsweise soll die Ladegeschwindigkeit unter drei Sekunden liegen. Dabei die Leistungskennzahlen für das entsprechende Design festzulegen, ist daher schon deutlich schwieriger. So sollte man sich überlegen, warum das Design letztlich überarbeitet werden soll. Fanden die Nutzer oder Kunden es nicht mehr ansprechend? Dann sollte man das Design vor sowie nach dem Website-Relaunch bewerten und auch definieren, in wie weit sich der Wert dann verbessern soll. Oder ist möglicherweise das bestimmte Ziel, die gesamte Verweildauer sowie die Konversionsrate zu erhöhen? Dann sollte man folglich festlegen, wie weit sich die Werte in einem bestimmten Zeitraum verändern sollen.

Die Auffindbarkeit bei Google deutlich verbessern

Vielleicht ist das alte CMS in die Jahre gekommen und ermöglicht einem nicht die für das Google Ranking wichtigen Faktoren weiter zu optimieren? Dann sollte man klar spezifizieren, wie man diesen Erfolg im Nachgang messen möchte.

Ein neues Design

Ist eine Erneuerung der Webseite geplant? Gibt es möglicherweise ein neues Corporate Design, in das die Website integriert werden soll? Dann kann es schon schwieriger sein, dieses zu messen, ob ein Webseite Relaunch erfolgreich ist. Schließlich müssen unternehmensinterne Bewertungen von einem neuen Designs nicht unbedingt auf die bisherigen Kunden zutreffen. Bei einem designbedingten Relaunch-Projekt gilt daher, eine Vielzahl von weiteren Faktoren zu berücksichtigen. Im schlechtesten Fall gefällt die neue Webseite zwar der Führung des Unternehmens sowie der Marketingabteilung, jedoch nicht den Besuchern, was zu Folge hat, dass die Besucherzahlen und Umsätze sinken. Und das möchte man natürlich in jedem Fall verhindern.

Technische Gründe für einen Website Relaunch

Ist das Hosting, der Server, Templates, das Content-Management-System oder auch benötigte Schnittstellen nicht mehr der Zeit angemessen? Dann sollte man ebenfalls genau vorher definieren, was man durch einen Website-Relaunch verbessern möchte. Das kann zum Beispiel die Ladezeit eines Webauftrittes von ganzen 4,2 Sekunden auf unter 1 Sekunde sein. So gilt hierbei, nicht die eigenen Kunden zu vergessen. So hat man neben einer technischen Optimierung viele weitere Chancen für eine Nutzerführung, Verkaufsraten und Inhalte eines Webauftrittes stetig zu verbessern.

Nutzerführung, Usability und Aufbau optimieren

Dieses sind viele wichtige Gründe, warum eine Webseite in ein mögliches neues Gewand gepackt werden soll. Wenn Kunden und Interessenten ein Feedback geben, dass eine Website nicht mehr den gewünschten Anforderungen gerecht wird, sollte man handeln. Auch in diesem Fall gilt: Man soll sich klare Gedanken darüber machen, wie man ein bestimmtes Ziel konkretisieren kann, damit eine spätere Überwachung eines Erfolgs möglich wird. Hat man sich bestimmte Ziele festgelegt, gilt es dabei herauszufinden, welche bestimmten Maßnahmen man ergreifen möchte, um diese mit einem Website-Relauch auch zu erreichen. Diese Maßnahmen hält man in einem Projektplan fest, um sicher zu gehen, dass das Projekt am Ende auch seinen verdienten Erfolg hat.