Eine Website ist der Grundstein für das digitale Auftreten eines jeden Unternehmens. Wer heutzutage neue Kunden gewinnen und mit der Konkurrenz Schritt halten möchte, der ist auf eine professionelle Onlinepräsenz angewiesen. Ein großen Teil der Onlinepräsenz macht die eigene Website aus. Eine gut gestaltete Website kann als Sammelort für alle wichtigen Informationen rund um das Unternehmen dienen. So kann das Unternehmensprofil dargestellt werden oder auch Angaben zu den Dienstleistungen oder Produkten gemacht werden.

Auch kann für die Öffentlichkeitsarbeit ein Blog geführt werden. Die Chancen mit einer gut gestalteten Website sind grenzenlos. Jedoch ist gerade die Erstellung einer Website sehr zeitaufwändig und nicht jeder verfügt über das notwendige Know-How, um sich an das große Projekt heranzutrauen. Daher wird meist mit dem Gedanken gespielt einen Dienstleister wie beispielsweise einen Webdesigner oder eine Webdesign-Agentur mit der Arbeit zu beauftragen. Jedoch wird dieser Gedanke häufig wieder verworfen, da bei einem Dienstleister häufig mit hohen Kosten gerechnet wird.

Allerdings müssen die Website Kosten nicht immer hoch sein, denn es gibt auch preiswerte Angebote, die sich jeder leisten kann. Aber wie gestaltet es sich mit sehr günstigen Angeboten? Sind Websites zu Dumping-Preisen überhaupt empfehlenswert oder sollten von ihnen lieber die Finger gelassen werden. Alles das sind Fragen mit denen sich bei der Planung einer Website auseinandergesetzt werden muss.

Die Kosten einer Website im Überblick

Bei Websites handelt es sich um digitale Produkte. Für viele Kunden ist es häufig schwer, die Preise zu verstehen, die für die Dienstleistung veranschlagt werden. Auch unterscheiden sich die Websitekosten stark, weshalb es gerade zu Beginn der Recherche schwer ist einen Überblick zu behalten und die unterschiedlichen Angebote zu bewerten. Häufig wird mit einem sehr minimalistischen Budget gerechnet, das unrealistisch für die gewünschten Leistungen sind. Gut ist es sich vorab über den Ausmaß der Dienstleistung klar zu werden und mit einem realistischen Budget an einen Webdesigner heranzutreten.

Weshalb unterscheiden sich die Kosten einer Website mitunter so stark?

Zu Beginn lassen sich die Kosten einer Website wohl am besten mit den Kosten für ein Haus vergleichen. Für ein Fertighaus bedient er sich an einem Website Baukasten wie beispielsweise WordPress. Auch wenn er mit den Vorlagen Arbeiten kann, sind die WordPress Website Kosten nicht zwingend gering. Schließlich gibt es auch kein Fertighaus zum Nulltarif.

Anders sieht das mit den Kosten einer Website aus, die von Grund auf erstellt werden muss. Bei ihr werden wie bei einem Massivhaus Stein auf Stein gesetzt. Dementsprechend aufwändig ist die Arbeit und will auch vergütet werden. Werden die Angebote auf einen Stundensatz heruntergebrochen, so erscheinen die Preise meist nicht mehr so hoch wie sie zu Beginn aussahen. Doch was kostet nun eine Website? Mit welchen Kosten ist zu rechnen? Welche Kosten können umgangen werden.

Die Qualität und die Inhalte unterscheiden den Preis

Pauschalangebote für Websites sind nur selten zu finden. Eine Website ist kein Produkt, dass von der Stange gekauft werden sollte. Viel eher ist die Erstellung einer Website ein individuelles Angebot, dass auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschneidet wird. Was benötigt der Kunde? Welche Inhalte soll die Website haben? Alles das sind Fragen mit denen es sich beschäftigt werden muss. Handelt es sich nur um eine Landingpage, oder soll die Website verschiedene Reiter haben, die in unterschiedliche Kategorien unterteilt werden? Sollen Social Media Inhalte integriert werden? Sind zusätzlich ein Webshop oder ein Blog geplant?

Alles das sind Module auf die eingegangen werden kann und sollte. Nach den Vorlagen des Kunden erstellt der Webdesigner die Website. Wird ein professioneller Webdesigner beauftragt, so stellt er zunächst ein durchdachtes Konzept zusammen in dem die Wünsche des Kunden berücksichtigt werden. Entsprechend dazu unterscheiden sich die Preise von individuell erstellten Websites stark von den Billigangeboten. Mit den diesen biligen Angeboten sind neben den besonders preiswerten Websites von kostengünstigen Anbietern ebenfalls Website-Baukästen gemeint. Mittlerweile gibt es zahlreiche kostengünstige Anbieter, die Websites zu sehr niedrigen Preisen anbieten.

Die Beispielseiten wirken auf den ersten Blick ansprechend, jedoch erfüllen sie kaum ihren Zweck. Selten lässt sich mit den günstigen Angeboten eine individuelle und professionelle Website gestalten. Die Funktionen sind zumeist eingeschränkt und die passenden Tools sind selten vorhanden.Bei Websites aus dem Baukasten bieten nur einen geringen Gestaltungspielraum. Das ist bei von Grund auf gestalteten Websites anders. Diese können nicht nur individuell gestaltet werden, sondern die treffenden Merkmale können ebenfalls nach den Bedürfnissen des Kunden verbaut werden. Ebenfalls kommen die individuell gestalteten Websites mit dem Vorteil, dass sie mitunter auf Google höher gerankt werden, da vorteilhafte Anpassungen am Quellcode einfacher möglich sind.

Darauf sollte vor der Auftragserteilung geachtet werden

Bevor der Auftrag an einen Webdesigner erteilt wird, sollte sich zunächst einmal ein unverbindliches Angebot eingeholt werden. Bei dem Angebot ist es wichtig, nicht nur auf den veranschlagten Preis, sondern ebenfalls auf die Leistungen zu achten. Was wird dem Kunden geboten? Teilweise sehen Angebote auf den ersten Blick teuer aus, jedoch, wenn die einzelnen Leistungen in Augenschein genommen werden, dann sind die Preise durchaus verständlich. Hier sind nun Aspekte mit denen die Preise einfach verglichen werden können.

4 Aspekte, um Angebote zu vergleichen

  • Der Stundensatz
  • Die Arbeitszeit
  • Die Dauer des Projekts
  • Die gebotenen Leistungen
  • Die Fähigkeiten und Kenntnisse des Webdesigners für spätere Anpassungen / Optimierungen

Was kosten WordPress-Websites?

Nach wie vor sind WordPress-Websites sehr beliebt. Selbst für unerfahrene Nutzer sind sie einfach zu navigieren und die Website lässt sich schnell mit eigenen Inhalten füllen. WordPress-Websites werden häufig in Auftrag gegeben, daher lassen sich die Projekte meist gut zusammenfassen. Die meisten Webdesigner erstellen ihre Preise anhand eines Stundenlohns, der meist zwischen 25 und 120 Euro liegt. Dienstleister, die wenig Erfahrung haben, rechnen nicht selten mit einem geringeren Stundensatz. Wohingegen Full-Service-Agenturen auch mit einem höheren Stundensatz rechnen können.

Dasselbe gilt für Profis mit einer langjährigen Erfahrung. Auch die verrechnen meist höhere Preise als Anfänger. Neben dem Stundenlohn ist der Zweite Faktor die Zeit. Wie viel Zeit benötigt wird, um das Projekt zu realisieren. Häufig veranschlagen die Webdesigner mit niedrigem Stundensatz eine höhere Stundenzahl in ihren Angeboten. So kompensieren sie häufig den niedrigen Stundensatz. Manchmal zahlt der Kunde sogar am Ende weitaus mehr.

So viel kann eine Website kosten

Diese Beispielrechnung gilt für eine Unternehmens-Website mit einem mittlerem Umfang. Gerechnet wird mit zehn Unterseiten und WordPress als CMS. Mit den folgenden Arbeitsschritten wird gerechnet.

Projektplanung mit dem Kunden

An erster Stelle steht die Planung mit dem Kunden. In dieser werden die Themen und die Inhalte der Website abgeklärt. Der Kunde spricht seine Wünsche an und der Webdesigner nimmt eine erste Einschätzung vor und berät den Kunden. In dieser Besprechung wird ebenfalls die Größe des Projekts festgelegt. Gerade zu Beginn sollte man lieber etwas mehr Zeit in die Planung und Besprechnung investieren, auch im Hinblick auf spätere Anforderungen, die Sie als Kunde gerne umgesetzt hätten. Denn nicht selten können Webdesigner nur das, was sie ins Angebot schreiben aber häufig nicht alles, was der Kunde langfristig gerne hätte.

Design der Website und das Anpassen eines Templates

In dieser Zeit beschäftigt sich der Webdesigner mit der Gestaltung der Website. Dabei erstellt er erste Entwürfe und schaut sich unterschiedliche Templates an, die zu dem Kundenwunsch passen. In diesem Beispiel gehen wir von einem eingekauften Premium-Template aus, das in das Konzept passt und entsprechend noch angepasst werden muss. Soll das Design neu erstellt werden, muss man mit Arbeitszeiten zwischen 60 und 120 Stunden rechnen, denn Themen wie Responsive Design und Cross-Browser-Compatibility sind häufig sehr zeitintensiv.

Installation und die Einrichtung der Sicherheitsstandards

Eine Website soll nicht nur schön sein, sondern ebenfalls ihren Nutzen erfüllen. Um diese beiden Dinge zu garantieren, ist es wichtig ebenfalls die Sicherheitsstandards einzurichten. So sind nicht nur der Kunde, sondern auch die Verbraucher bei dem Besuch der Website sicher. Das bedeutet konkret neben der eigentlichen WordPress-Installation eine Zwei-Factor-Authorisierung, eine Web-Application-Firewall und unter Umständen auch die zusätzliche Absicherung des Servers.

Plug-ins und die Erstellung der Navigation

In dieser Zeit wird sich mit der Struktur der Website auseinandergesetzt. Neben der Installation und Konfiguration von benötigten Plug-ins geht es auch darum die Navigation benutzerfreundlich zu gestalten und die verschiedenen Inhalte passend anzubringen, um später eine einfache Verwendung zu ermöglichen.

Content-Integration

In dieser Zeit befasst sich der Webdesigner mit den Inhalten von der Website. Neben Textbausteinen können ebenfalls Bilder, Videos oder Audiodateien untergebracht werden. Je ansprungsvoller die Inhalte der 10 beispielhaften Unterseiten dargestellt werden sollen, desto aufwändiger wird dieser Kostenpunkt.

Optimierung der Geschwindigkeit Live-Going

Neben dem Aussehen und der Sicherheit ist vor allem die Geschwindigkeit der Website von Bedeutung. Denn nur wenn die Geschwindigkeit passt, dann kommt es auch zu einer optimalen User Experience und die Besucher nehmen sich genügend Zeit die verschiedenen Seiten zu besuchen. Anschließend wird nochmals alles überprüft und die Website kann live gehen.

Auch hier sollte von Anfang an das Konzept passen. Themen wie Hosting-Anbieter vs. eigener Server, das ausgewählte Template und die eingesetzten Plug-ins sind häufig ausschlaggebend für die Geschwindigkeit einer Website.

Wartung und Updates für WordPress Websites

Natürlich fallen auch regelmäßige Kosten für das Webhosting an, sowie für die Domain. Auch müssen regelmäßig Wartungen des Servers bzw. von WordPress durchgeführt und Backups erstellt werden  Denn die Software benötigt immer wieder Updates, sodass die Website auch sicher bleibt. Unter anderem muss auf Sicherheitslücken geachtet werden und die Plugins sollten mindestens einmal monatlich, besser sogar alle 2 Wochen aktualisiert werden. Werden diese Schritte nicht durchgeführt so veraltet die Website sehr schnell und wird für Hacker leichter angreifbar. Da nur wenige Kunden die Wartung selbst übernehmen möchten, bieten zahlreiche Webdesigner  und Agenturen eine Wartung zu einem monatlichen Fixbetrag an.

Die Bilanz – So viel kostet eine Website

Bei der ordnungsgemäßen und durchdachten Erstellung einer Unternehmens-Website mittels WordPress kann mit der Arbeitszeit von 50 und 75 Stunden gerechnet werden. Je nach veranschlagtem Stundensatz können die Preise zwischen 2000 Euro und 5000 Euro liegen. Billigangebote für wenige hundert Euro sind häufig von mangelnder Quaität oder weisen langfristig erhebliche Sicherheitsprobleme bzw. Kenntnisslücken für weitere Anforderungen der Kunden auf.

Weitere Kosten fallen an, wenn beispielsweise andere Dienstleistungen wie die eines Grafikers, eines Fotografen oder eines SEO Spezialisten benötigt werden. Dazu kommen die Wartungskosten, Kosten für die Sicherheit der Website und die monatlichen oder jährlichen Kosten für das Hosting der Website.

Und auch dst die Erstellung des Contents verursacht nicht immer geringe Zusatzkosten. Beispielsweise wird die Texterstellung an Dienstleister weitergegeben, die bestens mit dem Schreiben von Texten vertraut sind. Ganz egal ob es sich um das einmalige Erstellen von Inhalten handelt oder ob dauerhaft neue Inhalte benötig werden, die Zusammenarbeit mit einem Texter oder einer Content-Marketing Agentur ist empfehlenswert. Die Kosten der Website bemessen sich an der Arbeit, die der Kunde abtritt. Ist der Kunde beispielsweise bereit  Arbeitsschritte selbst zu übernehmen, so können die Kosten gesenkt werden.

Allein die Kosten sind nicht entscheidend

Folgende Fragen sollten Sie sich stellen, um einen geeigneten Anbieter zu finden:

  • Hat der Anbieter realistische Preise?
  • Werden die Leistungen direkt vom Anbieter umgesetzt oder beauftragt er weitere Dienstleister?
  • Hält der Anbieter seine Zusagen und Fristen ein?
  • Hat der Anbieter auch Kenntnisse zu Themen wie Suchmaschinenoptimierung, Website-Sicherheit, Server-Administration und Datenschutzgrundverordnung?
  • Hat der Anbieter professionelle Referenzen vorzuweisen?
  • Weiß der Anbieter was nach einem Hackerangriff zu tun ist?
  • Ist der Anbieter bereit auch außerhalb der Geschäftszeiten bereit / in der Lage, sicherheitsrelevante Probleme zu lösen?

Natürlich sind das nur einige Aspekte von sehr vielen aber wir hoffen Ihnen damit weitergeholfen zu haben. Wir als Webdesign-Agentur können Sie selbstverständlch zu Ihren Fragen rund um einen neuen Website-Auftritt behilflich sein.