Online Marketing

Content Marketing – Eine Einführung

By 14. April 2019 No Comments
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Das Content-Marketing ist eine Technik im Marketing-Bereich, die mit beratenden, informierenden, sowie unterhaltenden Inhalten eine ganz bestimmte Zielgruppe ansprechen soll, um diese entsprechend von dem eigenen Unternehmen sowie dem gesamten Leistungsangebot oder auch einer eigenen Marke so zu überzeugen, um diese als Kunden entsprechend zu gewinnen oder weiterhin zu halten.

Zielgruppen und Personas

Oftmals werden in der Werbung bestimmte Zielgruppen gesucht und auch gebildet. An diesen Zielgruppen wiederum werden dann entsprechende Werbebotschaften adressiert. Dabei geht Content-Marketing noch einen bestimmten Schritt weiter und definiert zusätzlich Personas. Dabei werden Personas wie folgt entsprechend definiert: Personas sind in ihrer Bezeichnung semi-fiktive, das heißt zu einem Teil auf bestimmte Daten basierende Vorstellungen von einem idealen Kunden, der wiederum im Laufe der Zeit sowie mit einer wachsenden Kundenintelligenz ihre Ziele in Bezug auf Verhaltensmuster, Demografie, Motivationen sowie erweitern. Während dabei die Zielgruppe einen optimalen Kunden definiert, geht es bei den Personas um ergänzende Informationen, wie bereits erwähnt die Demografie, das Verhaltensmuster, die Motivationen und Ziele.

Wie setzt man die Personas um?

Mit diesen bestimmten Informationen kann ein Unternehmen die Inhalte von Bedürfnissen deutlich besser erstellen, bevor man von einem idealen Kunden ausgeht. Dabei geht man im Online Marketing an dieser Stelle oftmals noch einen gewissen Schritt weiter. So können Personas viel zu ungenau sein. Zielkunden sollte man daher eher an bestimmten Ereignissen festlegen. Daher sollte man auf bestimmte Ereignisse im Leben eines Kunden werfen, um eben die optimalen Inhalte zu erhalten. So würde zum Beispiel der Kunde bei einer Immobilienbörse nach entsprechenden Häusern und Wohnungen suchen. Die Partnerin wiederum beginnt währenddessen nach entsprechenden Kindersachen zu gucken. Ebenso planen beide auch Ihre Hochzeit. Das können alles Ereignisse sein, die ein bestimmtes Interesse an einem entsprechenden Hauskauf und einem möglichen Kredit eintreten können. Genau diese Informationen müssen letztlich mit gewissen Daten validieren.

So kann man dabei verschiedene Ansätze sehr gut erkennen. Wenn also ein Unternehmen mit dem Content-Marketing anfängt, wird grundsätzlich immer erstmal die Erstellung von gewissen Personas empfohlen. Das ist mit einem vertretbaren Aufwand auf jeden Fall möglich und schafft somit eine sehr gute Perspektive. Wenn man das Thema Zielgruppe noch weiter optimieren möchte, sollte man das Content-Marketing nach bestimmten Ereignissen im Leben von gewissen Kunden ausrichten.

Was sind die Ziele im Content Marketing?

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Das oberste Ziel beim Content-Marketing ist es vor allem, den Kunden zum einen an sich zu binden sowie eine sehr nachhaltige Kundenbeziehung einzugehen. Ebenso dient das Content-Marketing für die Steigerung von dem Bekanntheitsgrad sowie der Stärkung der Marke und auch der Etablierung von einem Expertenstatus. Auf jeden Fall sollte am Ende immer eins klar sein. Es gibt kein Unternehmen, das Content-Marketing nur aus Spaß betreibt. So möchte jedes Unternehmen seinen Kunden wertvolle und wichtige Informationen rund um die Dienstleistung oder das Produkt geben sowie auch sehr spezielle Sachverhalte schnell erklären und aufzeigen, dass der Kunde sich immer im Mittelpunkt fühlt.

Durch diese entstehende Bindung kann eine Bank den Kunden immer näher an sich binden. Vor allem bei den Themen mit einem langen Kaufprozess sowie auch einem hohen Volumen ist vor allem eine sehr enge Bindung und hohes Vertrauen enorm wichtig. So fällt die Entscheidung beispielsweise für ein neues Fahrrad deutlich schneller als für ein neues Haus.

Die Instrumente im Content Marketing

Die Inhalte beim Content-Marketing können sehr variabel und vielfältig sein. Su nutzen laut einer Studie knapp 80 Prozent aller Marketingverantwortlichen aus dem Norden von Amerika im sogenannten B2B Bereich entsprechende Blogartikel. Nur 68 Prozent setzen dabei auf Whitepaper. Die wichtigsten Instrumente nochmal in der Übersicht:

  • Blogartikel
  • Infografiken
  • E-Books
  • Whitepaper
  • Videos
  • Umfragen
  • Webinare

Diese Aufzählung könnte sicherlich noch deutlich länger werden, da hier kaum Grenzen gesetzt sind. Alles, was einem Nutzer hilft und ihn zusätzlich unterhält, kann auch entsprechend genutzt werden. So entwickeln sich durch neue Plattformen auch ständig neue Instrumente. Zum Beispiel haben erste Marketer die Plattform Snapchat für sich neu entdeckt und erreichen dadurch ihre Kunden auf einem ganz neuen und innovativen Weg. Wenn man zum Beispiel ein Unternehmen nimmt, stellt sich auch ganz klar die Frage, wie das Unternehmen einen ganz bestimmten Kunden erreichen kann. Liest der Kunde gerne Fachartikel mit einer guten visuellen Aufbereitung, dann wäre ein entsprechender Blogartikel mit einer passenden Infografik absolut zielführend. Ebenso schaut der Kunde bei YouTube sich gerne Videos an. Auch diese Art der Plattform bietet sich ebenfalls als ein optimales Instrument an.

Über das Produkt bis hin zur Lösung

Damit das Content-Marketing erfolgreich betrieben werden kann, muss ein Unternehmen sich zunächst von einigen Produkten trennen. Denn die Kunden suchen in der Regel immer eine Lösung, was ein ganz bestimmtes Produkt darstellen kann. Hierbei sollte man sich einen Kaufprozess ganz genau anschauen. Denn wenn man ein bestimmtes Produkt erwirbt, hat der Kunde sein mögliches Problem bereits schon erkannt und für sich höchstwahrscheinlich schon eine entsprechende Vorentscheidung für einen bestimmten Anbieter getroffen. Somit kommt das Unternehmen in diesem Fall zu spät, um bei dem Kaufprozess eine noch eine größere Rolle zu spielen. Oder die Firma muss einen deutlich höheren Aufwand gegenüber den Mitbewerbern investieren. So werden gerade mit dem Content-Marketing im sogenannten B2B die gesamten Probleme der Kunden adressiert.

Aus welchem Grund sollte man auf Content Marketing setzen?

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Die Frage nach dem Content-Marketing wird die erste von einem Management sein, wenn man den Bereich des Marketings von einem Unternehmen umkrempeln möchte, um zukünftig auf Content Marketing zu setzen. Dazu gibt es im Internet viele Zahlen und Statistiken. Gerade dieses sollten belegen und am Ende auch überzeugen, dass sich Content-Marketing in jeder Hinsicht lohnt. Dazu hinsichtlich einiger Auswertungen einige interessante Zahlen und Fakten:

  • 71 Prozent aller Marketer planen, zukünftig das Budget für ihr Content Marketing zu erhöhen
  • Knapp 60 Prozent aller Content Marketer nutzen das Content Marketing bis zu fünf Mal wieder
  • In den letzten Jahren stieg die Nutzung von Infografiken auf bis zu 52 Prozent an
  • Ebenso stieg in den letzten Jahren er genutzte Content auf entsprechenden mobilen Devices um knapp 10 Prozent an
  • Etwa 48 Prozent aller B2C Marketer und knapp 42 Prozent aller B2B-Marketer veröffentlichen heutzutage mehr als einmal in der Woche einen Content

Viele der Entscheider im B2B Bereich suchen entsprechende Informationen im Internet. Dabei findet ebenfalls auch eine Entwicklung von einem Push zu Pull Marketing statt, was auch daran liegt, dass sehr viele Nutzer im Netz über eine Form des “Banner-Blindness” verfügen und häufig auch sogenannte „Ad-Blocker“ entsprechend verwenden.

Push Pull Marketing

Die Theorie des Push Pull Marketing ist sehr vielen Marketern von der klassischen Betriebswirtschaftslehre bestens bekannt. Der Begriff stammt ursprünglich aus der Vertriebspolitik und Logistik. Durch die Push-Strategien werden gewisse Produkte, wie zum Beispiel durch eine bestimmte aggressive Preispolitik erfolgreich auf den Markt gebracht. Dabei ist die gewisse Besonderheit das Supply Chain Management, da das Unternehmen nicht direkt mit dem Verbraucher kommuniziert, sondern in allererster Linie ausschließlich mit dem Händler. Dieser wiederum steht unter dem Druck, das Produkt entsprechend weiterzuverkaufen. Auch dieser wird wiederum gewisse Marketingmaßnahmen an den entsprechenden Verbraucher richten. Bei den Pull-Strategien wiederum werden die Verbraucher unmittelbar kontaktiert, um eine entsprechende Nachfrage zu erhöhen.

Für die Unternehmen bedeutet das wiederum, entsprechende Informationen bereitzustellen. Diese holen sich die Kunden entsprechend ab, wenn sie sich dabei aktiv mit diesem bestimmten Problem beschäftigen. Dabei wird dem Kunden direkt über das Unternehmen geholfen. In der Regel wird der Interessent nicht unmittelbar nach dem allerersten Besuch einen Kauf abschließen. Allerdings bleibt im Kopf ein sehr positives Bild von dem Unternehmen zurück. Wenn man sich bereits schon mal mit diesem Thema beschäftigt hat, weiß wiederum, wie wichtig ein Content-Marketing-Plan ist und wie sehr dieser am Ende zum Erfolg führen kann.

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